Klänge der Hoffnung ist ein transkulturelles Musikprojekt in Leipzig, das Musiker*innen unterschiedlicher Herkunft in Orchester, Ensemble & Jugendorchester zusammenbringt. Im Zentrum steht die gemeinsame künstlerische Arbeit: Eigene Kompositionen und Arrangements verbinden musikalische Traditionen aus verschiedenen Kulturen – von klassischer europäischer Musik bis zu arabischen, persischen und jüdischen Einflüssen.

Die Ensembles schaffen einen Raum, in dem Vielfalt nicht nur sichtbar, sondern hörbar wird. Unterschiedliche musikalische Sprachen treten in Dialog und entwickeln eine gemeinsame künstlerische Ausdrucksform.
„Klänge der Hoffnung“ ist ein Projekt des Transkulturellen Musikforums und steht für professionelle musikalische Arbeit an der Schnittstelle von Kunst, Gesellschaft und kultureller Vielfalt.
Geschichte
„Klänge der Hoffnung“ entstand 2016 in Leipzig vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Umbrüche und der Ankunft vieler Menschen, die in Deutschland Schutz suchten. Im Umfeld der Stiftung Friedliche Revolution entwickelte sich die Idee, durch Musik einen Raum für Begegnung und Austausch zu schaffen.
Der Leipziger Musiker Tilmann Löser wurde mit dem Aufbau eines Netzwerks beauftragt, das Musiker*innen mit und ohne Fluchterfahrungen miteinander verbindet. Bereits wenige Monate später führte dieses Netzwerk zum ersten Konzert: Unter dem Titel „Musik im Asyl“ standen im September 2016 im GRASSI Museum Leipzig acht Gruppen gemeinsam auf der Bühne.
Aus diesem Impuls entwickelte sich ab 2017 das Projekt „Klänge der Hoffnung“. Zunächst entstand 2017 das „Klänge der Hoffnung“ Ensemble 2021 folgte das Orchester und 2025 das Jugendorchester.
Mit dem kontinuierlichen Wachstum wurde eine eigenständige Struktur notwendig: 2023 gründeten Tilmann Löser und Ali Pirabi das Transkulturelle Musikforum, das „Klänge der Hoffnung“ heute trägt und weiterentwickelt.
